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büroV gmbH, werbe und veranstaltungagentur
Was 2004 unter dem Namen "1. St. Pöltener
Blues Party" im Hammerpark als kleines "Bluesfestl" begann, hat sich
mittlerweilen zu einem Fixpunkt der österr. Bluesfestivals etabliert.
Am 18. Juli 2009 gastieren wieder zahlreiche Bluesgrößen aus Österreich und
den Niederlanden am Ratzersdorfer See in St. Pölten. Realisiert
wird dieses, für die Region, einzigartige Festival durch eine Kooperation
der beiden St. Pöltner Blueskünstler Charlie Furthner und Mika Stokkinen mit
den Veranstaltungsprofis der Büro V GmbH.
Das line up liest sich wie das "who is who" der österreichischen
Bluesszene. Siggi Fassl Solo, Mika Stokkinen & Band (feat. Hermann Posch
& Reverend Frank T.T.), Hans Theessink & Insingizi, Mojo
Blues Band und die Heli Deinboek Band.
Die Mischung aus dem hervorragenden line up und dem einzigartigen Ambiente
des Ratzersdorfer Sees versprechen einen unvergesslichen Abend. Kulinarische
Schmankerl vom Top-Caterer Wolfgang Wutzl werden keine Wünsche offen lassen.
Geboren am 07.03.1966 Seit knapp 23 Jahren in Sachen
Musik unterwegs, gehört der Autodidakt mittlerweile zu einem der
Fixpunkte der heimischen Blues und Country Szene. Als Mitglied der
Wiener Top Rock-a-Billy Band „Torpedos“ 1986-1991 konnte Siggi erste
nationale und internationalen Erfahrungen sammeln. Seit 1989 spielt er
mit seiner Chicago Blues Band „Hooked on Blues“ mit der, er auch seine
erste CD „I Have To Stop“ aufgenommen hat, welche bei den Kritikern
internationaler Bluesmagazine großen Anklang fand. Aufnahmen und
Zusammenarbeit mit Musikern wie; Magic Slim, Big Jay Mc’Neely, Louisiana
Red, Eddie Van Shaw und anderen, waren die Folge. Von 1992-1999 war er
auch Mitglied der Modern Country Band „Kentucky Callin’“ mit der, er
auch zwei CDs „At The End Of The Highway“ und „ Hats Off“ aufgenommen
hat. 1998 gründete er zusammen mit dem Bandleader der „Mojo Blues Band“
Erik Trauner und mit Oliver Grün, die Band „Honky Tonk Playboys“. Diese
Band spielte Country Musik ganz im Sinne eines H.Williams, L. Frizzell,
Delmore Brothers, also Musik aus den 40ern und 50ern. Seit Jahresanfang
2002, ist Siggi auch als Gitarrist bei der neuformierten „Mojo Blues
Band“ zu hören. Und tritt verstärkt auch im Duo mit dem Gründer der Band
Erik Trauner auf. Highlights 2002 waren Auftritte im Geburtsland des
Blues „USA“ in North und South-Carolina, wo die Band große Erfolge
feiern konnte. Bisher auf CD erschienen: „Get Out Blues“ und das neue
Album zum 30.jährigen Band-Jubiläum; „30 Year Blues Affair“. Auch als
Solist konnte sich Siggi in den letzten Jahren einen guten Namen machen.
Bei diesen Solo oder auch Duo-Konzerten mit Christian Sandera, kann
Siggi seine Liebe zu Country Blues Musik ausleben, da er ein fanatischer
Anhänger dieser Musikrichtung ist. Seine großen Vorbilder in diesem Stil
sind unter anderem; L.Hopkins, R.Johnson, J.Hurt, F.Lewis, M.Waters. Als
Session Musiker ist er auf diversen CD-Produktionen zu hören zum
Beispiel: „25 Blues Years...“ und „The Birmingham Jam“ von Al Cook, „Straighten
Up, Baby“ mit den Jive Giants, „Young an Restless“ von Peter Kern, „It’s
Pickin’ Time“ von Robert Shumy, „I’m Ready“ mit Johnny and The Credit
Cards, „Social Insecurities“ von Strauss. 2008 erschien die CD „Emotion“
der Band „Fall in Blues“ wo Siggi auch an der Lapsteel-Gitarre zu hören
ist. Als alter Mojo Blues Band Fan ist Siggi sehr stolz auf einer der
letzten CDs der alten Formation „Chicago Blues Night Live feat.
Taildragger“ mit dabei zu sein. Auf diversen österreichischen und
amerikanischen Samplern ist Siggi auch zu hören, sie alle aufzuzählen,
würde jetzt zu weit gehen. Anfang März 2004 erschien die erste Solo-CD „We
Keep Movin’ On“ aufgenommen im ORF Kultur Café. März 2009 seine zweite
Solo CD " I Did the same mistake again"
Mika Stokkinen Band feat. Hermann Posch & Reverend Frank T.T. / 19:00
- 19:50h
1986, im nicht mehr ganz zarten Alter von 12 Jahren
begann Mika mit dem Gitarreunterricht. 3 Jahre später begann die Berufsausbildung und somit musste sich Mika
den Rest selbst beibringen! Chuck Berry war auch gleich der erste Einfluß, der ihn nachhaltig
prägte. Und so ging´s vom Rock´n´Roll für einige Jahre zur harten Abteilung –
Rock!!! Einige Jahre laut und verzerrt unterwegs, wurden dann Gitarristen wie
T-Bone Walker, Eric Clapton, Tiny Grimes, Hollywood Fats, Pee Wee Crayton,
B.B., Freddy und Albert King und andere Größen des (Gitarren-) Blues
interessant. Der Bluesvirus hatte ihn erwischt. Deren Art und Weise zu singen, war nun eine neue Herausforderung! So gelang es ihm, sich einen Namen in der heimischen Blues- & R`n´R
Szene hart, aber doch zu erarbeiten. Seinen Stil könnte man bezeichnen als eine Mischung aus Westcoast /
Jumpblues, Swing, Rock´n´Roll und Boogie, orientiert an der Ära der 40er
und 50er. Gemeinsam mit der Mika Stokkinen Band, Gerhard Semler am Bass & Hermann
Aigner an den drums, entsteht dabei eine interessante Mischung, welche
quer durch die Blues-& R`n´R Landschaft führt.
In den frühen 60ern wurde jener Mann, den Bo Diddley als "one
helluva guitar player" beschrieb, vom Blues-Bazillus angesteckt
und der hat ihn bis jetzt nicht losgelassen. In seinem Geburtsort
Enschede, Holland, hörte er damals Big Bill Broonzy und Leadbelly im
Radio und war auf der Stelle "verkauft".
Nach mehr als 35 Jahren "on the road" ist HANS THEESSINK
jetzt selber eine Institution in Sachen Rootsmusik. Seine
gefühlvollen Interpretationen des solo acoustic Blues sind zu seinem
Markenzeichen geworden und mit seiner sonoren Stimme und seinem
unverkennbarem Gitarrenstil ist der Niederländer und Wahlwiener
weltweit gefragt. Seine Tourneen führen ihn durch Europa,
Nord-Amerika, Asien und Australien. In den USA - wo der Blues
beheimatet ist - ist Hans, als einziger Europäer, immer wieder bei
den größten Blues-, Roots-, Jazz- und Folkfestivals vertreten. Er
spielte u.A. bei dem "New Orleans Jazz & Heritage Festival", dem
"Chicago Blues Festival", dem "Kerville Folk Festival", dem "Toronto
Soul & Blues Festival", dem
"Kansas City Blues & Jazz Festival" , dem "King Biscuit
Blues Festival" , dem "Woody Guthrie Festival" und dem "St.Louis
Blues & Heritage Festival". Die US Bluespresse nannte ihn Ein
internationaler Bluesschatz"".
2001 wurde ihm von der Stadt Wien der Goldene Rathausmann für seine
Verdienste als musikalischer Botschafter verliehen.
Die Mojo Bluesband versteht sich als
Bewahrer und wohlgemerkt nicht als Konservierer von kostbarer
Musiktradition. Sie schöpft aus der schier unendlichen Geschichte des
Blues und wurde nicht zuletzt durch die intensive Zusammenarbeit mit den
Bluesgrößen der internationalen Szene selbst ein Teil davon. Kaum eine
Band kann auf so umfangreiches zum Großteil veröffentlichtes
Sessionmaterial mit unzähligen Legenden des Blues verweisen.
Was schon lange klappt, ist die Chemie zwischen dem Publikum und der
Mojo Bluesband, die es nun schon seit einem Vierteljahrhundert vermag
die Bluesfans aus aller Welt in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern.
Der in all den Jahren ihrer Tätigkeit solide gewachsene homogene Sound
der Mojo Bluesband nimmt im wahrsten Sinn des Wortes "gefangen".
Die Band um den Gründer Erik Trauner verkörpert eine höchst regsame
Interessensgemeinschaft , und präsentiert sich als spielfreudiger
Brauchtumsverein mit wechselnder Mitgliedschaft, der eine exotische
Sprache wie die des Blues allmählich zu der seinen gemacht hat.
Gleichermaßen zur Muttersprache aus zweiter Hand mit allen Ablegern und
Dialekten. - Den traditionellen Chicago Blues
gleichermaßen wie swingenden R&B und rollende
Boogies. Aber auch die Musik aus Louisiana hatte es den Mojos
seit jeher angetan und mit der von der Zydeco Musik geprägten Nummer "Rosa Lee" gelang es ihnen sogar 1988 die Hitparaden zu erobern.
1977 gegründet konnte diese "in Europa in ihrem Genre konkurrenzlose
Formation" - so der Betreiber des Wiener Jazzlands, Axel Melhardt
- nunmehr über ein Dutzend Tonträger einspielen und die nahezu
beispiellose Referenzliste an Kooperationen mit zahllosen
internationalen Größen liest sich wie ein Who's Who der traditionellen
Bluesszene. Die Mojo Bluesband gastierte auf fast allen einschlägigen
Festivals und Konzertbühnen im In-u. Ausland und trotz der stolzen
Erfolgsbilanz ist nicht zuletzt auch auf Grund der kompletten
Neubesetzung (seit Anfang 2002) keinesfalls mit einem Ausglühen des
inneren Feuers zu rechnen.
Wenn der Blues einmal „Meier“ geht, kann man sich
endlich auch um die „Müllers“ kümmern. Heli Deinboek hat in seinem
stürmischen Songwriterdasein eine Menge gelernt: Kein noch so durch
trainiertes Cembalo kann eine Band ersetzen, die richtig „fahrt“.
Denn der Hammer ist einfach intelligenter als der Nagel. Und wer die
schwarze Wiener Seele erfolgreich überleben will, muß „Voodoo
Simmering“ beherrschen. „Schwarz“ ist dieses Wien erstens im
bluesigen Sinn, zweitens im Sinne Heli Deinboeks bissiger Songtexte,
denen in seiner knapp dreissigjährigen Präsenz als Satiriker noch
nie der Einzug in den österreichischen Radio-Olymp gelungen ist.
Kenner und Schätzer wahrer purer Livemusik wissen, dass das für
jeden Entertainer der diabolischen Art eigentlich ein Kompliment
ist. Die neue Band bringt neben harten neuen R&B Grooves natürlich
alle Deinboek-Klassiker wie „Meier“, „Lieber Hammer als Nagel“,
„Voodoo Simmering“, „Lampe durch die Nacht“ u.v.m.
Die neue Heli Deinboek Band - purer Mundart Rhythm ´n Blues aus
Wien